11. April 2008
Nach dem Öffnen des Baukastens von Decker Modells  (oder eher: Baukästchens :-) kommt eine feine Packung von bestens zerlasertem Balsa zum Vorschein. Der Plan ist mehrfarbig und im Massstab 1:1 gedruckt und mit CAD erstellt. Aufkleber habe ich leider keine vorgefunden. (Ist eh nur überflüssiges Gewicht...) Alles was für den Bau gebraucht wird ist vorhanden. Zugekauft werden muss nur Folie (Oracover / Light) und die RC Komponenten. Ich wollte es wissen und das Fliegere mit nur einer Lipo Zelle fliegen. Doch welcher Empfänger macht da sauber mit? Ich habe mich für einen Penta Empfänger und eine 350 mAh Zelle von Eflight entschieden - klein, stabil, leicht und konstruktiv für 1 Lipo Zelle ausgelegt (Schultze 5 Kanal wäre aber genausogut). Als Servos verwende ich 2 Graupner 141. Ach ja: gekauft habe ich das Modell bei Insider Modellbau in der Schweiz.
 
Download Bauanleitung Download Bauplan
 
12. April 2008
Nach dem obligaten Grundstudium der Bauanleitung (zur Beseitigung sämtlicher Klarheit) geht der Aufbau der Fläche dennoch zackig voran. Alle Teile passen hervorragend mit minimalster Nachbearbeitung. So macht Holzbau Spass.
 
13. April 2008
 
19. April 2008
Das finale Gewicht nach dem Auswiegen war zunächst bei ca 170 Gramm (Vorgabe 145 Gramm)! Ich habe mir so etwa 150 Gramm vorgestellt! Wie machen die Hersteller das bloss immer? Zum Einfliegen habe ich dann zuerst den effektiven Schwerpunkt auf der Wiese ermittelt. Mit 2mm Bleikügelchen und Klebeband wurde die optimale Schwerpunktlage für den Gleitflug ermittelt. Danach frische der Wind zeitweise leicht! auf und ich warf den Kleinen an der Kante über dem Hotel Wassberg auf ca. 10 Meter Höhe. Nach einigen Gewöhnungsflügen (Höhenruder wieder auf +- 7 mm reduziert) konnte ich noch am selben Abend einige 10 Minutenflüge machen. Ich freu mich schon darauf, dass das Wetter wärmer oder windiger ist und die Sonne scheint. Das Modell geht mit der minimalen Flächenbelastung wirklich sehr gut. Ich werde die Leistung des Lil'' Lovely Birdy demnächt gegen ein Libelle von Höllein testen :-)
 
26. April 2008

Diesen Samstag war tolles Wetter und der kleine Kerl nochmals am Hang. Der Wind war streckenweise kräftig und ich glaube da und dort zwischendurch noch etwas Thermik ausgemacht zu haben. So machte ich in 3 Handstarts etwas über eine Stunde Flugzeit. Der Lil'' Lovely Birdy kann im Schleichtempo auf Augenhöhe noch einige Runden drehen (sehr sachte gesteuert) oder Höhe machen, soweit das Auge reicht um in wilden Kapriolen (sprich Loop/Fassrolle/Speed(naja)vorbeiflug) die schnell gewonnene Höhe wieder abzubauen. Die Fläche hält das locker aus. Da ich eher gewohnt bin Flächen ohne derat starke V-Form mit Querruder zu fliegen, fiel es mir Anfangs etwas schwer die Horizontallage nach schnellen engen Kurven zu finden, was sich in einen wilden Geschaukel und Schlingern bemerkbar macht (Liegt aber eindeutig an mir). Das Model fliegt sich einfach, nicht zu grosse Ausschläge vorausgesetzt. Ich fliege am Höhenruder +- 5mm und an der Seite +- 8 mm ohne irgendwelche Expo. Sicher kann man da viel weiter gehen, doch zum ruhigen Rumturnen mit genügend Reserve bei Böhen reichen diese Ausschläge allemal. Für 3D habe ich andere Geräte :-). Falls Du ihn auch baust empfehle ich eine wesentlich bessere Kontrastfarbgebung (oben/unten) als die, welche ich hier verwendet habe. Gelbgrün ist hoch in der Luft irgendwie nicht so toll auszumachen - gottlob gleitet das tolle Fliegerchen ja brav und relativ eigenstabil. Ich verspreche trotz der Leistung in Zukunft nicht mehr in die Stratosphäre hochzusteigen!

Der Flieger macht Spass, ist schön anzusehen und sein Geld wert.

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